Posts mit dem Label Frühlingskind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frühlingskind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. August 2017

Kinderbuchschätze im August: Regenbogenfisch



Ihr Lieben! 

Mein persönlicher Kinderbuchliebling feiert heuer 25-jähriges Jubiläum: Der Regenbogenfisch von Marcus Pfister. Ich hatte damals sogar eine gebastelte Regenbogenfisch-Schultüte am ersten Schultag und war damit die stolzeste Schulanfängerin in der Klasse. Zum 25-jährigen Bestehen habe ich die Jubiläumsausgabe aus dem Nord-Süd-Verlag auch für meine beiden Zwerge bei uns einziehen lassen.

Der Regenbogenfisch wurde bereits 30 Millionen Mal verkauft und ist in 50 verschiedenen Sprachen erschienen. Mittlerweile gibt es auch noch sechs andere Abenteuer rund um den kleinen Fisch. 

Mein Kinderbuchschatz im August ist somit: Der Regenbogenfisch

Die Jubiläumsausgabe mit Leineneinband gefällt mir besonders gut.
Darum geht's: 

Der Regenbogenfisch ist der schönste Fisch im ganzen Ozean. Alle Meeresbewohner bewundern ihn für sein schönes Glitzerschuppenkleid, das in allen Farben schimmert. Nur zu gerne hätten die anderen Fische auch eine Glitzerschuppe. Doch der eitle Regenbogenfisch möchte keine seiner Schuppen verschenken. Das macht ihn bald sehr einsam und er merkt, wie wichtig Freundschaften sind. Erst als er sein prächtiges Schuppenkleid mit den anderen Fischen teilt, erfährt er Glück und lernt, dass es nichts Schöneres als Teilen und Schenken gibt, denn jetzt ist er nicht mehr alleine.

Unser Frühlingskind ist mit seinen 2 ½ Jahren noch etwas zu klein für die wunderbare Vorlesegeschichte, die eine so wichtige Botschaft vermittelt. Ich würde das Buch für Familien mit Kindern ab drei Jahren empfehlen. Die glitzernden Schuppen der einzelnen Seiten haben ihn aber ganz begeistert und er liebt es, die einzelnen Glitzerelemente der Illustrationen zu suchen.

Der Regenbogenfisch ist ein wahrer Kinderbuchklassiker, den man einfach kennen muss! Nun begeistert er also schon seit 25 Jahren Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt und mir ist zum ersten Mal bewusstgeworden, wie alt ich schon bin! 

Lasst ihr den Regenbogenfisch auch bald durch eure Kinderzimmer schwimmen oder ist er dort ohnehin schon nicht mehr wegzudenken?
 
Bildrechte: Nord-Süd-Verlag
PS: Auf der Jubiläumsseite habe ich tolle Bastel- und Malvorlagen entdeckt. Noch sind die beiden Lausbuben ja zu klein, aber schon bald werden wir nach dem Vorlesen auch Basteln und das wichtige Thema Teilen verinnerlichen.

Dienstag, 8. November 2016

Mamas kleiner Helfer im November: "Mama schläft jetzt durch" von Angela Breitkopf

Als frischgebackene 2fach-Mama kenne ich schlaflose Nächte nur zu gut. Auf der Suche nach Hilfe oder zumindest Zuspruch, geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid, bin ich auf ein ganz tolles Buch aus der Münchner Verlagsgruppe gestoßen:

"Mama schläft jetzt durch – So überstehen Sie die ersten 500 Nächte mit Baby und bringen es zum Durchschlafen" von Angela Breitkopf

Bildrechte: mvgverlag
Ja ich weiß, Schlafratgeber für Babys gibt es wie Sand am Meer. Dieses Buch wurde aber von einer Mutter für Mütter geschrieben. Angela Breitkopf hält nichts vom Schreienlassen und zwingt einem auch kein Familienbett auf.

Welche Mama kennt es nicht? Man wird immer müder, während das Baby überhaupt keine Anstalten macht mehrere Stunden am Stück zu schlafen. Von den ganzen tollen Ratschlägen, die man aus dem Umfeld bekommt, möchte man meinen, dass alle anderen Kinder besser und länger schlafen, als das eigene Baby. Gerade jetzt als Mama eines Kleinkindes und eines Babys frage ich mich, ob ich jemals wieder eine ganze Nacht durchschlafen kann. Angela Breitkopf hat selbst drei Kinder und schläft wohl auch selten eine Nacht durch. Aus eigenem Interesse oder aus purer Verzweiflung hat sie sich wohl mit dem Thema Babyschlaf auseinander gesetzt.

Durchschlafen heißt also de facto fünf bis sechs Stunden am Stück zu schlafen – und nicht elf oder zwölf Stunden, wie die meisten Menschen ohne Babyerfahrung annehmen (und wie manche ältere Verwandte es fordern).“

Aufgeteilt ist das Buch, nach dem Vorwort, in vier Teile eingeteilt nach den Lebensmonaten des Kindes. Für mich waren vor allem die Kapitel „Lebensmonate 0-3: I can't get no sleep“ und „Lebensmonate 10-18: The lion sleeps tonight“ interessant. Auch die Tatsache, dass Angela Breitkopf immer wieder Liedtexte und -titel im Buch verwendet hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie lockern das Thema immer wieder auf und haben mir während dem Lesen viele Ohrwürmer beschert, an die ich auch in durchwachten Nächten denke.

Lebensmonate 0-3: I CAN'T GET NO SLEEP

Unser Herbst-Baby wurde erst vor kurzem geboren und muss in unserer Welt noch richtig ankommen, selbstverständlich hat es noch keinen richtigen Tag- und Nacht-Zyklus. Dank dem Buch habe ich nun kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich unseren kleinen Bruder direkt am Schlafplatz wickle, anstatt mit viel TamTam und der Wärmelampe den Wickeltisch zu benutzen. Seitdem ich das nächtliche Wickeln ruhiger und bei gedimmter Beleuchtug verrichte, schläft der kleine Mann auch wirklich besser.

Und obwohl unser Herbst-Baby schon unser zweites Kind ist, musste ich mich erst wieder an die neue Situation und unser Baby gewöhnen. Ganz anders als der große Bruder, ist der kleine Mann nachts beispielsweise sehr laut: er ächzt und stöhnt im Schlaf und wir nennen ihn deswegen „kleiner Schnuffel“. Habe ich mich beim Frühlings-Kind anfangs noch vergewissert, dass er überhaupt noch atmet, habe ich diesmal Sicherheit ohne mehrmals in der Nacht zu kontrollieren, ob sich sein Brustkorb noch hebt und senkt. Den großen Bruder habe ich durch meine, oft hektischen, Kontrollen oft aufgeweckt und die ruhige Nacht war vorbei. Aber auch durch seine eigenen hektischen Bewegungen hat sich der „Große“ anfänglich oft aufgeweckt. Der kleine Mann wird hingegen gepuckt, es gibt also nachts keine hektischen Bewegungen.

Viele Babys lieben es, als eng eingewickeltes Päckchen in einer Babydecke oder einem Pucksack zu schlafen, das erinnert sie an die Zeit im mütterlichen Bauch. Andere wiederum brauchen eher untypisch viel Platz zum Schlafen und wollen alle viere genüsslich von sich strecken.“ 
 
Dass man ein Schlafritual einüben soll, ist für die meisten Eltern nichts Neues. Angela Breitkopf sagt aber, dass man das Schlafritual auch „mütterfreundlich“ gestalten soll: einfach, kurz und leicht durchführbar.
Auch, dass man dem Baby einige Momente Zeit geben soll, wenn es anfängt leicht zu quengeln, damit es sich selbst beruhigen kann, schlägt die Autorin vor. Bei unserem Frühlings-Kind bin ich wirklich beim ersten Geräusch aufgesprungen und habe versucht den kleinen Mann zu besänftigen. Bei unserem Herbst-Baby bin ich oft vom Tag so geschafft, dass ich ein, zwei Minuten brauche um mich aufzuraffen und siehe da, oft beruhigt der kleine Bruder sich wirklich von selbst und schläft einfach weiter.

Lebensmonate 10-18: THE LION SLEEPS TONIGHT

Unser Frühlings-Kind schläft schon richtig ruhig und geht zu festen Zeiten ins Bett, zumindest wenn keine Zeitumstellung den Rhythmus wieder verändert. Sollte er doch einmal munter werden, manchmal kämpft er mit einem Infekt oder ein wachsender Zahn raubt ihm den Schlaf, wird meist der Herzensmann aktiv um unseren großen Bruder zu beruhigen. Ich bin mit dem nächtlichen Stillen und Wickeln des Herbst-Babys völlig ausgelastet. Wie schön, dass es die „neuen Väter“ gibt. „Wählt den richtigen Partner! Denn ohne den Papa wäre es bei uns nicht gegangen.“

Auch beim ins Bett Bringen von Kleinkindern, kommt es laut Angela Breitkopf, auf ein mütterfreundliches Ritual an, das heißt:
„Alle Rituale rund ums Schlafen sind einfach in der Struktur, funktionieren ortsunabhängig und lassen sich problemlos delegieren.“

Unser Frühlings-Kind hat mittlerweile schon ein paar Mal bei seiner Oma geschlafen. Vor der Geburt unseres zweiten Kindes war es uns wichtig, dass er sich schon langsam daran gewöhnt auswärts zu schlafen, damit der Herzensmann die erste Nacht bei uns im Krankenhaus bleiben konnte. In seine Reisetasche packe ich dabei immer den Polster aus seinem Bett und seine Spieluhr, die auch bei uns zum Einschlaf-Ritual gehört. Bisher klappt das auswärts Schlafen ganz wunderbar.

„Mama schläft jetzt durch“ ist eine Tippsammlung von Schlafexperten und erfahrenen Mütter.
Ich habe beim Lesen viele wertvolle Tipps erhalten, wie ich auch unsere Nächte etwas ruhiger gestalten kann. Die Illusion, dass nach dem Lesen des Buches ich unser Herbst-Baby zum Durchschlafen bewegen kann, habe ich nicht bekommen. Ich habe durch das Buch aber wahnsinnig viel Selbstvertrauen in meine eigenen Mutterinstinkte und ein wenig Trost bekommen: Auch andere Babys schlafen nicht durch. Aber zuversichtlich kann ich in die Zukunft blicken: Irgendwann werden wir wieder schlafen, Mama und Kind(er).

Und bis dahin merkt euch: „Kinder großziehen ist ein Marathon, kein Sprint.“

Freitag, 4. November 2016

Herbstliebe: Hobea Krabbelschuhe

Ihr Lieben,

in den letzten Wochen durften wir ein Paar Krabbelschuhe von Hobea ausgiebig testen und wir waren begeistert: Die Lederpuschen sind so weich, dass es sich fast wie barfuß läuft. Team barfuß war also schon vom ersten Anziehen an überzeugt.


Für unser Frühlingskind haben wir uns für das Modell "Fuchs" entschieden. Tiere aller Art werden hier heißgeliebt und was passt besser zum Herbst als Waldtiere, vor allem wenn man am Waldrand wohnt und seine Kinder Fuchsbau-Zwerge nennt!?


Was mir an Hobea besonders gut gefällt ist, dass die Krabbelschuhe in der EU hergestellt werden und aus atmungsaktivem Rindsleder bestehen. Es handelt sch also um ein reines Naturprodukt, was mein Mamaherz im Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gleich höher schlagen lässt. Beim Thema Rindsleder war ich erst etwas skeptisch, habe ich doch befürchtet, dass die Schuhe etwas riechen könnten. Dem war aber nicht so und auch die kleinen Kinderfüße werden darin nicht zu üblen Stinkefüßen, auch nicht nach dem ersten Eintauchen in die Badewanne (Kleinkindeltern werden die Situation verstehen). 

Die rutschfeste Wildledersohle und der elastisch geteilte Gummibund sorgen für sicheren Halt und mein laufendes, kletterndes und wild tobendes Kind scheint die Schuhe bequem zu finden. Außerdem lassen sich die Schuhe sehr schnell an- und ausziehen, dem elastischen Gummi, der an der Ferse geteilt ist, sei Dank. So schafft es Mama auch dem trotzendem Kleinkind die Schuhe überzuziehen. Unser Frühlingskind dankt es mir meist in dem er freudestrahlend auf den Fuchs auf seinen Füßen zeigt. Ich weiß nicht wie oft ich mich selbst "Das ist ein Fuchs!" und "Ja, der Fuchs!" sagen gehört habe, seitdem die Schuhe von Hobea bei uns eingezogen sind. 

Die Krabbelschuhe gibt es übrigens ab Größe 16/17 und sie werden bis zur Schuhgröße 26/27 gefertigt. Ich bin mir sicher, dass noch mehr dieser wunderschönen und superweichen Schühchen bei uns einziehen werden, immerhin trägt unser Frühlings-Kind erst Größe 20/21 und es wird nicht lange dauern, bis unser Herbst-Baby auch seine ersten Lederpuschen bekommt. 

Es gibt zwar auch Lauflernschuhe von Hobea, der große Bruder läuft aber mittlerweile so sicher, dass wir die Krabbelpuschen als reine Hausschuhe verwenden können ohne gröbere Unfälle in Kauf zu nehmen. Die Schuhe geben sicheren Halt und so rutscht der kleine Mann auch beim Laufen auf dem Parkettboden nicht aus.

Kindersicher sind die Krabbelschuhe von Hobea also auf alle Fälle, Lausbuben geprüft!


Herzlichen Dank an Hobea für den tollen Produkttest und die schönen Krabbelschuhe. Wir sind rundum begeistert und werden die Schuhe auch im Freundeskreis weiterempfehlen. Zwei neue Paare wurden auch schon bestellt und diesmal darf auch ein Paar Lauflernschuhe bei uns einziehen. Wir sind schon gespannt! 
 

Dienstag, 1. November 2016

Hallo aus dem Wochenbett - Unser Herbst-Baby ist da

Hallo ihr Lieben,

unser Herbstbaby ist 11 Tage vor ET zu uns gestoßen. Viel gelassener und entspannter als der große Bruder kam der kleine Erdenbürger mit 3080 Gramm und 50cm Körpergröße in meiner Wunsch-Geburtsklinik spontan zur Welt. Die vollständige Geburtsgeschichte und ein Lobgedicht an meine Hebamme, meine Belegärztin und an den Herzensmann werden folgen.

Nun möchten wir unsere Kennenlern- und Kuschelzeit genießen. Mama, Papa und der große Bruder sind wahnsinnig stolz auf den kleinen Mann und könnten ihn stundenlang anhimmeln. Unser 17 Monate älteres Frühlingskind ist ein wahnsinnig lieber großer Bruder, der den kleinen Mann vom ersten Moment an ins Herz geschlossen hat und den kleinen Bruder ständig mit Küssen überhäuft.

Darf ich vorstellen: unser Herbstbaby