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Sonntag, 27. November 2016

Unser Weihnachtsliebling am 1. Advent ist eine kleine Hummel



Ihr Lieben,

ich wünsche euch einen schönen ersten Advent. Die erste Kerze brennt am Adventkranz. Die ersten Sorten Plätzchen wurden schon gebacken. Ein Feuer brennt im Ofen und das erste Weihnachtslied wurde schon gesungen. 

Ich liebe den Zauber der Vorweihnachtszeit. Die Beleuchtung im Ort, die Lichterketten an den Fenstern, die Krippe in der Fußgängerzone, den Duft nach Zimt und Bratäpfeln, warmen Tee und Kuscheln auf dem Sofa. Was ich am Allerliebsten im Advent habe sind die vielen Vorlesestunden mit meinen Zwergen. Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch für die Vorweihnachtszeit vorstellen. Unser diesjähriger Weihnachtsliebling ist:

Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten

Bildrechte: arsEdition
 Wir sind schon seit dem ersten Buch rund um die kleine Hummel Bommel große Fans der Kinderbuchreihe von Britta Sabbag, Maite Kelly und Joelle Tourlonias und sind froh, dass die Kleine Hummel Bommel im Verlag arsEdition keine Eintagsfliege geblieben ist.

Auch die Weihnachtsgeschichte rund um die Kleine Hummel Bommel hat uns wieder überzeugt, denn das wunderschön gestaltete Kinderbuch übermittelt, nicht nur den Kleinen, die wichtigste Weihnachtsbotschaft: Was an Weihnachten wirklich zählt sind nicht die Geschenke oder der schönste und größte Weihnachtsbaum von allen, nein, was wirklich zählt ist das Miteinander, sind Freunde und Familie. Eine Botschaft, auf die auch wir Erwachsenen uns wieder mehr besinnen sollten.

Es ist früh am Weihnachtsmorgen und die Hummel Bommel ist aufgeregt, denn bald ist das große Weihnachtsfest. Die Wartezeit überbrückt die kleine Hummel mit ihren Freunden. Zusammen mit Ricardo zieht Bommel los, um zu sehen, was die anderen Insekten so machen. Gisela Grille hat ihre Stimme verloren und kann beim Weihnachtsfest keine Weihnachtslieder singen. Marie Marienkäfers Honigkekse sind verbrannt. Pastor Fliege findet nicht die richtigen Worte für seine Weihnachtsansprache. Das Wartezimmer von Doktor Weberknecht in der Insektenpraxis geht über, weshalb er keine Weihnachtsgeschenke kaufen kann und Papa Hummel hat keinen schönen Tannenbaum mehr bekommen. Doch das große Weihnachtsfest muss trotzdem nicht ausfallen. Der schiefe Weihnachtsbaum wirkt gerade, wenn man seinen Kopf schräg hält und verbrannte Kekse eignen sich, mit Schleifen daran, perfekt als Christbaumbehang. Die Weihnachtsansprache kommt diesmal von der kleinen Hummel Bommel und hat sogar Pastor Fliege überzeugt: Hauptsache wir haben uns!
Bildrechte: arsEdition
Wir werden heute noch das Rezept aus dem Buch ausprobieren und sind schon ganz gespannt, wie Marie Marienkäfers berühmte süße Honigkekse mit Blütenstaubpuder (Puderzucker) schmecken. 
 Ich möchte mich herzlich beim Verlag arsEdition für das tolle Rezensionsexemplar bedanken.

Wir wünschen euch einen schönen ersten Advent und hummelige Weihnachten!
Und vergesst nicht, was die kleine Hummel Bommel vermittelt: 
Was wirklich zählt ist die Familie!


Dienstag, 8. November 2016

Mamas kleiner Helfer im November: "Mama schläft jetzt durch" von Angela Breitkopf

Als frischgebackene 2fach-Mama kenne ich schlaflose Nächte nur zu gut. Auf der Suche nach Hilfe oder zumindest Zuspruch, geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid, bin ich auf ein ganz tolles Buch aus der Münchner Verlagsgruppe gestoßen:

"Mama schläft jetzt durch – So überstehen Sie die ersten 500 Nächte mit Baby und bringen es zum Durchschlafen" von Angela Breitkopf

Bildrechte: mvgverlag
Ja ich weiß, Schlafratgeber für Babys gibt es wie Sand am Meer. Dieses Buch wurde aber von einer Mutter für Mütter geschrieben. Angela Breitkopf hält nichts vom Schreienlassen und zwingt einem auch kein Familienbett auf.

Welche Mama kennt es nicht? Man wird immer müder, während das Baby überhaupt keine Anstalten macht mehrere Stunden am Stück zu schlafen. Von den ganzen tollen Ratschlägen, die man aus dem Umfeld bekommt, möchte man meinen, dass alle anderen Kinder besser und länger schlafen, als das eigene Baby. Gerade jetzt als Mama eines Kleinkindes und eines Babys frage ich mich, ob ich jemals wieder eine ganze Nacht durchschlafen kann. Angela Breitkopf hat selbst drei Kinder und schläft wohl auch selten eine Nacht durch. Aus eigenem Interesse oder aus purer Verzweiflung hat sie sich wohl mit dem Thema Babyschlaf auseinander gesetzt.

Durchschlafen heißt also de facto fünf bis sechs Stunden am Stück zu schlafen – und nicht elf oder zwölf Stunden, wie die meisten Menschen ohne Babyerfahrung annehmen (und wie manche ältere Verwandte es fordern).“

Aufgeteilt ist das Buch, nach dem Vorwort, in vier Teile eingeteilt nach den Lebensmonaten des Kindes. Für mich waren vor allem die Kapitel „Lebensmonate 0-3: I can't get no sleep“ und „Lebensmonate 10-18: The lion sleeps tonight“ interessant. Auch die Tatsache, dass Angela Breitkopf immer wieder Liedtexte und -titel im Buch verwendet hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie lockern das Thema immer wieder auf und haben mir während dem Lesen viele Ohrwürmer beschert, an die ich auch in durchwachten Nächten denke.

Lebensmonate 0-3: I CAN'T GET NO SLEEP

Unser Herbst-Baby wurde erst vor kurzem geboren und muss in unserer Welt noch richtig ankommen, selbstverständlich hat es noch keinen richtigen Tag- und Nacht-Zyklus. Dank dem Buch habe ich nun kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich unseren kleinen Bruder direkt am Schlafplatz wickle, anstatt mit viel TamTam und der Wärmelampe den Wickeltisch zu benutzen. Seitdem ich das nächtliche Wickeln ruhiger und bei gedimmter Beleuchtug verrichte, schläft der kleine Mann auch wirklich besser.

Und obwohl unser Herbst-Baby schon unser zweites Kind ist, musste ich mich erst wieder an die neue Situation und unser Baby gewöhnen. Ganz anders als der große Bruder, ist der kleine Mann nachts beispielsweise sehr laut: er ächzt und stöhnt im Schlaf und wir nennen ihn deswegen „kleiner Schnuffel“. Habe ich mich beim Frühlings-Kind anfangs noch vergewissert, dass er überhaupt noch atmet, habe ich diesmal Sicherheit ohne mehrmals in der Nacht zu kontrollieren, ob sich sein Brustkorb noch hebt und senkt. Den großen Bruder habe ich durch meine, oft hektischen, Kontrollen oft aufgeweckt und die ruhige Nacht war vorbei. Aber auch durch seine eigenen hektischen Bewegungen hat sich der „Große“ anfänglich oft aufgeweckt. Der kleine Mann wird hingegen gepuckt, es gibt also nachts keine hektischen Bewegungen.

Viele Babys lieben es, als eng eingewickeltes Päckchen in einer Babydecke oder einem Pucksack zu schlafen, das erinnert sie an die Zeit im mütterlichen Bauch. Andere wiederum brauchen eher untypisch viel Platz zum Schlafen und wollen alle viere genüsslich von sich strecken.“ 
 
Dass man ein Schlafritual einüben soll, ist für die meisten Eltern nichts Neues. Angela Breitkopf sagt aber, dass man das Schlafritual auch „mütterfreundlich“ gestalten soll: einfach, kurz und leicht durchführbar.
Auch, dass man dem Baby einige Momente Zeit geben soll, wenn es anfängt leicht zu quengeln, damit es sich selbst beruhigen kann, schlägt die Autorin vor. Bei unserem Frühlings-Kind bin ich wirklich beim ersten Geräusch aufgesprungen und habe versucht den kleinen Mann zu besänftigen. Bei unserem Herbst-Baby bin ich oft vom Tag so geschafft, dass ich ein, zwei Minuten brauche um mich aufzuraffen und siehe da, oft beruhigt der kleine Bruder sich wirklich von selbst und schläft einfach weiter.

Lebensmonate 10-18: THE LION SLEEPS TONIGHT

Unser Frühlings-Kind schläft schon richtig ruhig und geht zu festen Zeiten ins Bett, zumindest wenn keine Zeitumstellung den Rhythmus wieder verändert. Sollte er doch einmal munter werden, manchmal kämpft er mit einem Infekt oder ein wachsender Zahn raubt ihm den Schlaf, wird meist der Herzensmann aktiv um unseren großen Bruder zu beruhigen. Ich bin mit dem nächtlichen Stillen und Wickeln des Herbst-Babys völlig ausgelastet. Wie schön, dass es die „neuen Väter“ gibt. „Wählt den richtigen Partner! Denn ohne den Papa wäre es bei uns nicht gegangen.“

Auch beim ins Bett Bringen von Kleinkindern, kommt es laut Angela Breitkopf, auf ein mütterfreundliches Ritual an, das heißt:
„Alle Rituale rund ums Schlafen sind einfach in der Struktur, funktionieren ortsunabhängig und lassen sich problemlos delegieren.“

Unser Frühlings-Kind hat mittlerweile schon ein paar Mal bei seiner Oma geschlafen. Vor der Geburt unseres zweiten Kindes war es uns wichtig, dass er sich schon langsam daran gewöhnt auswärts zu schlafen, damit der Herzensmann die erste Nacht bei uns im Krankenhaus bleiben konnte. In seine Reisetasche packe ich dabei immer den Polster aus seinem Bett und seine Spieluhr, die auch bei uns zum Einschlaf-Ritual gehört. Bisher klappt das auswärts Schlafen ganz wunderbar.

„Mama schläft jetzt durch“ ist eine Tippsammlung von Schlafexperten und erfahrenen Mütter.
Ich habe beim Lesen viele wertvolle Tipps erhalten, wie ich auch unsere Nächte etwas ruhiger gestalten kann. Die Illusion, dass nach dem Lesen des Buches ich unser Herbst-Baby zum Durchschlafen bewegen kann, habe ich nicht bekommen. Ich habe durch das Buch aber wahnsinnig viel Selbstvertrauen in meine eigenen Mutterinstinkte und ein wenig Trost bekommen: Auch andere Babys schlafen nicht durch. Aber zuversichtlich kann ich in die Zukunft blicken: Irgendwann werden wir wieder schlafen, Mama und Kind(er).

Und bis dahin merkt euch: „Kinder großziehen ist ein Marathon, kein Sprint.“

Dienstag, 1. November 2016

Hallo aus dem Wochenbett - Unser Herbst-Baby ist da

Hallo ihr Lieben,

unser Herbstbaby ist 11 Tage vor ET zu uns gestoßen. Viel gelassener und entspannter als der große Bruder kam der kleine Erdenbürger mit 3080 Gramm und 50cm Körpergröße in meiner Wunsch-Geburtsklinik spontan zur Welt. Die vollständige Geburtsgeschichte und ein Lobgedicht an meine Hebamme, meine Belegärztin und an den Herzensmann werden folgen.

Nun möchten wir unsere Kennenlern- und Kuschelzeit genießen. Mama, Papa und der große Bruder sind wahnsinnig stolz auf den kleinen Mann und könnten ihn stundenlang anhimmeln. Unser 17 Monate älteres Frühlingskind ist ein wahnsinnig lieber großer Bruder, der den kleinen Mann vom ersten Moment an ins Herz geschlossen hat und den kleinen Bruder ständig mit Küssen überhäuft.

Darf ich vorstellen: unser Herbstbaby